Top Hotels in Alaró



Das besondere Angebot

New York - Philadelphia - Washington

mit der Queen Mary 2 ab Hamburg
vom 01. bis 17.06.2011
Zweibettzimmer innen

oder als Flugreise
vom 09. bis 17.06.2011
Frühbucherpreis bis 28.02.2011

Alaró

Mallorca

Enge Gassen und Straßen laden ein, die Altstadt von Alaro zu erkunden. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Marktplatz Placa Ajuntament mit Kirche, Rathaus, Bars und der Bäckerei Ca na Juanita (von 1910), die berühmt ist für ihre ensaÏmadas. Jeden Samstag findet auf dem Placa Ajuntament der Markt von Alaro statt. Heute ist Alaro ein verschlafener Ort. In der Vergangenheit herrschte hier jedoch ein reges Treiben: So gab es über 40 Schuhfabriken in der Stadt. Heute sind es gerade nochmal drei, mit etwa 50 Angestellten. Auf der kleinen Placa de Cabrit i Bassa erinnert eine Gedenktafel an zwei Adelige, die einst ihrem mallorquinischen König Jaume II die Treue hielten. Hoch über Alaro stand die Festung, heute noch als Ruine zu sehen, die 1285 von Alfons, einem Neffen des Königs Jaume II, erstürmt wurde. Die Treuen Adeligen Guillem Cabrit und Guillem Bassa wurden auf dem Dorfplatz von Alaro bei lebendigem Leibe gepfählt und anschließend verbrannt.
Weiter unten am Berg sind die Straßen etwas breiter. Der Ort ist von oben nach unten gewachsen und so ist es nicht verwunderlich, dass unten die Stadt etwas vornehmer ist. Viele Palmesaner wohnen heute gerne hier am Rande der zwei Berge Puig d´Alaro und Puig d´Alcadena. Immerhin stieg die Einwohnerzahl auf über 4200 Menschen. Wer in Alaro Baugrundstücke sucht, muss tiefer als anderswo in die Tasche greifen. Die Mindestgröße ist immerhin 100.000 Quadratmeter. In Alaro wurde 1901 das erste Kraftwerk Mallorcas gebaut. Darum nennt man Alaro gerne die Wiege der Modernisierung der Insel. Heute ist der Kaminsockel des einstigen Kraftwerks ein Industriedenkmal. Interessant ist am Ortseingang ein modernes Gebäude des Architekten Antoni Sbert, der in ein schlichtes Gebäude aus Glas, Marmor und Edelstahl eine alte Wassermühle, eine Ölpresse und einen Weinkeller zum Kulturzentrum Son Turgores vereint hat.